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Schwimmen in Teichen und Seen: Worauf man achten sollte!

Damit der Wasserspaß nicht zur Gefahr wird, sollten einige Dinge beachtet werden!/Bild: Fotolia
Schwimmen in Teichen und Seen: Worauf man achten sollte!
Melanie Payerl

Gibt es etwas Verlockenderes als abends nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Abkühlung in den nächsten See, Fluss oder Teich zu springen? Auch wenn die heißen Sommertage einem fast den Verstand rauben – Jeder sollte über folgende Gefahren des Schwimmens im See oder Teich Bescheid wissen.

Kaltwasserschock

Kaltwasserschock

Auch wenn es draußen sehr heiß ist, bleiben einige Seen relativ kühl. Das kann wiederum zu einem Kaltwasserschock führen, der einem wahrlich den Atem rauben kann. Ein Kaltwasserschock ist unsichtbar, unvorhersehbar und kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Gefährliche Sprunghöhen

Sprunghoehe

Die Höhe des Sprungs darf keineswegs unbeachtet bleiben. Die Risiken beim Springen sind weitreichend. Personen, die sich während des Sprungs im Wasser befinden, können den Springer erheblich irritieren. Ebenso sollte immer auch eine gefährliche Strömung beachtet werden, wenn in einem Fluss gebadet wird. Auch sollte immer die Wassertiefe beachtet werden, ist das Wasser auch tief genug, um aus ein paar Metern hineinzuspringen? Hinzu kommt die Wasserqualität, die durch giftige Algenblüten und Verschmutzung aus Industrie und Landwirtschaft erheblich beeinträchtigt sein kann.

Flüsse, Seen und Teiche meiden?

Wasser

Sollte das Schwimmen in Seen, Teichen und Flüssen also komplett vermieden werden? Wer achtsam nach der Arbeit zur Abkühlung in den Fluss hüpft, der sollte das nur sehr wachsam tun. Besser wäre es auch in jenen Strandabschnitten von Seen und Teichen zu schwimmen, wo auch ein Bademeister ein Auge darauf hat, denn diese können bei Bedarf rasch reagieren. Brian Robson, RNLI Senior Community Safety Manager meint zudem, dass es besser wäre nicht in unbekannte Gewässer zu springen, schon gar nicht von Brücken oder sehr hohen Klippen. Wer gerne springt, sollte dies besser in Schwimmbädern von den Springtürmen versuchen. Wer wirklich das kühle Nass schätzt, der sollte nicht direkt in das kalte Wasser springen, sondern sich langsam daran gewöhnen, um einen Kaltwasserschock zu vermeiden. Ein weiterer Tipp: Geht besser nicht alleine schwimmen – und falls doch, gebt Angehörigen Bescheid, wo ihr euch abkühlt.

Was sollte bei Schwierigkeiten im Wasser unternommen werden?

Sprung in das Wasser

Wer im Wasser in Schwierigkeiten gerät, sollte in erster Linie ruhig bleiben. Es empfiehlt sich beispielsweise bei Krämpfen auf den Rücken zu schwimmen und keineswegs wie wild, um sich zu schlagen. Wenn sich jemand anderes mit Schwierigkeiten im Wasser befindet, sollte in jedem Fall der Rettungsdienst verständigt werden. Nur wenn man sich selbst nicht gefährdet, kann versucht werden die betroffene Person aus dem Wasser zu holen. Holzstücke, Luftmatratzen oder Rettungsringe können dabei eine große Hilfe darstellen.