Gesundheit

Selbstfürsorge: So lernst du, auf dich Acht zu geben

Auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, zahlt sich aus/ Bild: Fotolia
Selbstfürsorge: So lernst du, auf dich Acht zu geben
Paulin Klärner

Auf sich selbst und seine Bedürfnisse zu achten ist das A und O für ein langfristig glückliches und gesundes Leben. Wir haben 7 Tipps zusammengefasst, mit denen die Selbstfürsorge leichter gelingt.

1. Die eigene Komfort-Zone verlassen.

Um sich selbst etwas Gutes zu tun, muss man manchmal die eigene Komfortzone verlassen und bisher unbekannte Gewässer betreten. Psychologin und Lebensberaterin Dr. Kaiser-Rottensteiner meint hierzu: „Um das Bedürfnis nach Selbstfürsorge, Verlangsamung und Einfachheit (…) zu befriedigen, braucht man mitunter Gewohnheitsbrüche und Haltungsänderungen“. Der Weg zu einem langfristig zufriedenen Leben ist also nicht immer leicht – die Wohlfühlzone zu verlassen und Neues auszuprobieren, zahlt sich jedoch fast immer aus.

2. „Was will ich eigentlich?

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Um erfolgreich „self care“ zu betreiben, muss man zuerst einmal herausfinden, was einem gut tut. Sich in Ruhe zu überlegen, welche Menschen, Aktivitäten, Gedanken und Gefühle uns langfristig glücklich machen ist der erste Schritt in Richtung Selbstfürsorge. Hierbei kann ein kleines Brainstorming mit Fragen wie „Was will ich vom Leben?“, „Was macht mich dauerhaft (nicht nur kurzfristig) glücklich?“, „Welche Menschen tun mir gut, welche nicht?“ etc. hilfreich sein.

3. Auf das Bauchgefühl hören

Im Leben in sozialen Gefügen ist es ganz normal, dass wir uns von Meinungen anderer Menschen beeinflussen lassen. Schritt für Schritt zu lernen, seinem Bauchgefühl zu vertrauen und sich nicht zu sehr von Erwartungshaltungen anderer Personen beeinflussen zu lassen, hilft, herauszufinden was man will und das auch umzusetzen.

4. Mutig sein

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Um den richtigen Weg für sich selbst zu finden, muss man mutig sein. Man muss zu seinen Entscheidungen stehen, man muss es sich wert sein, auch einmal an sich selbst zu denken und man muss andere wohl oder übel manchmal vor den Kopf stoßen. Selbstfürsorge braucht also auch eine ordentliche Portion Mut. Und die haben wir alle – wir müssen sie nur aktivieren.

5. Streng sein

Wer mehr Acht auf sich selbst geben möchte, muss auch manchmal streng mit sich sein. „Ja, das hast du verdient!“ ist ein Satz, den man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte. Viel zu oft denken wir nämlich, dass wir es gar nicht verdienen, gut zu uns selbst zu sein. Wenn solche Zweifel aufkommen, ist es wichtig, diese zu entkräften und sich ins Bewusstsein zu rufen, dass Selbstfürsorge und Achtsamkeit unser Leben einfacher und schöner macht.

6. Entspannen lernen

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Wenn es um Selbstfürsorge geht, ist psychische und körperliche Entspannung unabdinglich. Jeder Mensch hat „sein Packerl zu tragen“, hat Ängste, Hemmungen, Komplexe und negative Gedanken, die in schwachen Momenten und schwere Phasen immer wieder kommen. So muss auch jeder Mensch für sich Wege finden, sich zu entspannen und unheilbringende Gedanken loszulassen – zum Beispiel mit Sport, Entspannungstechniken, Gesprächen mit Freunden und/oder Familie oder einer Therapie.

7. Üben, üben, üben!

Self care ist kein Kinderspiel und kann nicht von heute auf morgen gelernt werden. Wir müssen uns immer wieder von neuem daran erinnern, wie wichtig es ist, auf uns zu achten, uns Auszeiten zu gönnen, Seelenpflege zu betreiben und unsere Wünsche und Träume nicht zu vernachlässigen – aber es zahlt sich aus! Unsere Gesundheit, unsere Mitmenschen und wir selbst werden es uns danken.