Gesundheit

„Statistik Austria“: Die Todesursachen der ÖsterreicherInnen

Laut statistischen Analysen zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen der ÖstereicherInnen/ Bild: Fotolia
„Statistik Austria“: Die Todesursachen der ÖsterreicherInnen
Paulin Klärner, BA

Wie ungesund ÖsterreicherInnen leben ist hinlänglich bekannt – viel Fleisch, Alkohol und Nikotin stehen  am Programm. Laut der „Eurostat-Statistik“ haben ÖsterreicherInnen demnach im Schnitt nur 57 gesunde Lebensjahre (diese beziehen sich auf den Zeitraum, in dem Menschen vollkommen beschwerdefrei leben). Nun hat auch das Statistik-Portal Statistik Austria neue Zahlen zu den häufigsten Todesursachen der Alpenländler veröffentlicht. Ganze 83.975 Menschen sind demnach im Jahre 2018 verstorben, was auch mit der steigenden Bevölkerungsdichte zusammenhängt. Doch woran genau sind die ÖsterreicherInnen gestorben?

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen am häufigsten:

Laut der Analyse von „Statistik Austria“ zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 38,9 Prozent zu den häufigsten Todesursachen, knapp gefolgt von Krebs mit 24,5 Prozent, Erkrankungen des Atmungs-Apparats (6,6 Prozent) und Krankheiten des Verdauungstrakts (3,3 Prozent). Bei der Gesamtzahl an Todefällen handelt es sich bei 51 Prozent um Frauen, was aber laut ForscherInnen aber am höheren Frauenanteil in der älteren österreichischen Gesellschaft liege. Über die Hälfte der Sterbefälle liege außerdem bei über 80-Jährigen, was auf die fortgeschrittene Forschung und die besseren Behandlungs- und Früherkennungsmöglichkeiten zurückzuführen sei. In der Altersgruppe von 40-80-Jährigen war Krebs die häufigste Todesursache, in der Altersgruppe zwischen 10 und 40 Jahren waren es laut Analyse Krebs, Suizide und Unfälle. Sterbefälle von Kindern zwischen 1 und 10 Jahren waren meist auf angeborene Fehlbildungen und Krebs zurückzuführen.

Die häufigste Todesursache der ÖsterreicherInnen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, zählen zu jenen (oft selbstverschuldeten) Erkrankungen, denen mit einem gesunden Lebensstil – also ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion und wenig Alkohol und Nikotin – gut entgegengewirkt werden kann. Außerdem ist auch regelmäßige Vorsorge, Früherkennung und die daraus resultierende rechtzeitige Behandlung von Krankheiten zentral für ein langes, gesundes Leben.