Gesundheit

Studie: Hundebesitzer leben länger

Eine neue Studie zeigt, dass Hundebesitzer gesünder und folglich auch länger leben/ Bild: Fotolia
Studie: Hundebesitzer leben länger
Paulin Klärner, BA

Dass unsere besten Freunde auf 4 Pfoten unser Leben um einiges schöner machen, muss man wohl nicht extra erwähnen. Laut Wissenschaft verschönern sie dieses jedoch nicht nur, sondern verlängern es auch. Eine Studie aus Schweden hat die Lebensqualität- und Länge von Hundebesitzern genauer unter die Lupe genommen.

Der beste Freund des Menschen…

Im Rahmen der Studie „Dog ownership and the risk of cardiovascular disease and death – a nationwide cohort study“ des Forscherteams von der Universität Uppsala in Schweden wurde untersucht, wie sich die Freundschaft zwischen Hunden und Menschen auf die Lebensqualität und den allgemeinen gesundheitlichen Zustand auswirkt. Insgesamt werteten die Wissenschaftler die Daten von 3,4 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 12 Jahren aus – die Ergebnisse sind wenig überraschend: Es zeigte sich, dass das Sterberisiko bei HundebesitzerInnen ohne PartnerInnen um ganze 33 Prozent geringer war. Und auch bei Paaren mit Hund konnte ein geringeres Sterberisiko und ein vermindertes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden nachgewiesen werden.

Warum leben Hundebesitzer länger?

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Die ForscherInnen erklären sich die Steigerung der Lebensqualität durch den allgemein gesünderen Lebensstil – im Besonderen die gesteigerte Bewegung. Doch nicht nur die Spaziergänge mit den Vierbeinern tun unserer Gesundheit gut, auch der Faktor „soziale Kontakte“, der laut zahlreichen Studien besonders wichtig für das seelische und folglich auch körperliche Wohlbefinden von Menschen ist, wird durch das Kuscheln mit dem Lieblingswauzi abgedeckt. Kurz: Vierbeiner sind eine Wohltat für die Seele!

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