Gesundheit

Studie: Welche Alkohol Typen erzeugen welche Gefühlslage ?

Somit wissen wir, welcher Sorte Alkohol bei der Weihnachtsfeier aus dem Weg gegangen werden sollte ! /Bild: Fotolia
Studie: Welche Alkohol Typen erzeugen welche Gefühlslage ?
Catharina Kaiser

Jeder hat so eine bestimmte Sorte Alkohol die er am liebsten meidet, weil man genau weiß wie man sich am Ende verhält. Oder besser gesagt welche Emotionen in einem hochsteigen. Sei es, dass man nach einem Tequila wie wild auf der Tanzfläche auf und ab springt, oder dank Rotwein weinend am Boden sitzt. Ja, Alkohol hat ziemlich verrückte Effekte auf die Gefühlslage und das liegt nicht nur am jeweiligen Getränk selbst, sondern viel mehr daran wie der Körper auf spezielle Alkoholgruppen reagiert. Genau das, nämlich in welcher Art und Weise verschiedene Arten von Alkohol die Emotionen beeinflussen, konnte nun im Rahmen einer Studie herausgefunden werden. Somit kann man sich vor dem Weihnachtsfeier-Marathon genau darüber informieren welche Getränke man schlürfen darf und welche man besser ablehnen sollte. Ach Wissenschaft ist doch etwas großartiges, oder?

Emotionen & Alkohol

Um die Wirkung einzelner Alkoholgruppen zu untersuchen, verwendeten die Forscher der Studie Daten der Global Drug Survey mit 30.000 Teilnehmern aus 21 Ländern. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 18 und 34 Jahren und es schien als würden die vier Typen von Alkohol tatsächlich ganz individuelle Effekte auslösen. Untersucht wurde dabei Weißwein, Rotwein, Spirituosen und Bier. Dabei entdecken die Forscher jeweils 4 positive Auswirkungen, wie etwa Selbstbewusstsein, Entspannung oder Energie sowie 5 negative Folgen, etwa ob eine Sorte aggressiv oder traurig macht.

1. Spirituosen machen aggressiv

Wer gelegentlich zu den härteren Getränken, besser bekannt als Spirituosen greift, darf sich auf übermäßige Gefühlslagen gefasst machen. Denn bei kaum einer anderen Alkoholsorte waren die Werte derart hoch. Zu den positiven Auswirkungen zählen in diesem Falle, dass sich Teilnehmer energiegeladen, selbstsicher und sexy fühlten. Diese drei Emotionen unterteilten sich in 58,36 Prozent, 59,08 Prozent und 42,42 Prozent. Das mag zunächst ja recht verlockend klingen, doch die negativen Auswirkungen haben es genau so in sich wie das Getränk selbst. So fühlten sich 47,82 % der Teilnehmer im Anschluss kränklich und zeigten höhere Level an Aggressivität mit 29,83 %, Ruhelosigkeit mit 27,81 und Traurigkeit mit 22,24 %. Die Prozentsätze sind im Vergleich zu den positiven Gefühlen zwar deutlich geringer, aber um einiges höher als bei anderen alkoholischen Getränken. Die einzigen Emotionen, die nicht überproportional hoch waren, sind Müdigkeit und Gelassenheit.