Superfoods zum Abnehmen – 3 entscheidende Faktoren

Können Superfoods tatsächlich die Diät unterstützen ? /Bild: Fotolia
Superfoods zum Abnehmen – 3 entscheidende Faktoren
Tanja Judmann

Gerade jetzt in der Sommer- und Urlaubszeit ist vielen Menschen eine gute Figur sehr wichtig, während es im Winter gerne mal ein wenig vernachlässigt wird. Der Urlaub rückt immer näher und man stellt mit Erschrecken fest, dass der Körper noch nicht bereit für den Strand ist. Man wünscht sich, man hätte eher angefangen Sport zu treiben oder die eine oder andere Tafel Schokolade nicht gegessen. Die Pfunde sollen purzeln und das möglichst schnell! Doch wie geht man eine Gewichtsabnahme richtig an? Im TV und Internet findet man dabei zahlreiche Möglichkeiten und Mittel, die das angeblich ohne Probleme gewährleisten können. Eine Pille am Morgen und Abend, und schon hat man sein Wunschgewicht erreicht. Schenkt man der TV-Werbung Glauben, so ist es kein Problem in 8-10 Wochen seine Traumfigur zu erreichen. So einfach, wie es angepriesen wird, ist es aber leider nicht. In diesem Artikel soll es sich darum drehen, wie man eine Gewichtsabnahme gesund und effektiv umsetzt. Doch welche Faktoren spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle? Und welche Rolle können z. B. pflanzliche Diätpillen in Form von Superfoods spielen? Welche Faktoren sind entscheidend?

Faktor 1: Sport

Diesen Faktor erklärt sich im Prinzip von alleine, da er sich eigentlich primär im Kopf abspielt. Nach Feierabend Sport treiben anstatt auf die Couch, dass klingt für viele unmöglich. Dabei muss man sich „nur“ motivieren endlich damit anzufangen. Starten Sie mit 2 Einheiten pro Woche und arbeiten sich bis zu 4 hoch. Anfangs genügen schon Einheiten mit einer Intensität von 15-20 Minuten, da ein untrainierter Körper erst an die Belastung gewöhnt werden muss. Sie werden schnell merken, wie sich Ihr Körper verbessert und Sie sich vitaler und fitter fühlen. Als Sportarten eignen sich speziell Ausdauersportarten wie Schwimmen, Fahrrad fahren oder Joggen. Ebenfalls eignet sich Krafttraining für eine Gewichtsabnahme. Eine erhöhte Muskelmasse verbrennt selbst im Ruhezustand mehr Energie! Wenn die Waage Ihnen nach einigen Wochen schließlich das selbe Gewicht anzeigt, ist das kein Grund in Panik zu verfallen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sich Ihr Körperfettanteil gesenkt, einfach ausgedrückt: Sie haben weniger Hüftspeck. Das unveränderte Gewicht liegt daran, dass Muskeln aufgebaut wurden und diese schwerer als Fett sind. Messen Sie also eher den Körperfettanteil oder den Hüftumfang, sodass Sie sich an Ihren Erfolgen erfreuen können. Hilfe dabei bekommt man in jedem seriösen Fitnessstudio.

Faktor 2: Ernährung

Über den Faktor der Ernährung kann man den Grundstein legen, mit welchem jede Diät steht oder fällt. Der Anteil dieses Faktors liegt bei ungefähr 70 Prozent! Viele nehmen an, dass Sport der wichtigste Faktor ist und für eine Gewichtsabnahme ausreicht.
Wichtig ist es zunächst sich bewusst zu machen, was an der eigenen Ernährung grundlegend falsch ist. Essen Sie häufig Fast Food oder Fertiggerichte, so hat man schon einen der häufigsten Gründe schnell identifiziert. Streichen Sie beides komplett von Ihrem Speiseplan. Alkohol und Süßigkeiten enthalten viele Kalorien, welche häufig nach Feierabend zu sich genommen werden. Ein paar Bier nach Feierabend oder die Tüte Chips auf der Couch – das mag vielleicht entspannend und schmackhaft sein, ist allerdings absolut nicht förderlich für die Figur. Selbst 4 Einheiten an Sport pro Woche können Sie da nicht retten…
Nun zu aber den Ernährungstipps an sich: Nehmen Sie täglich drei Portionen Gemüse und Obst zu sich. Eine Portion Obst kann dabei z.B. schon durch einen Apfel gedeckt werden. Anstatt dem Schokoriegel zwischendurch essen Sie stattdessen einen Apfel. Auf diese Weise werden weitere Heißhungerattacken vermieden. Eiweiß kann man hervorragend aus magerem Rind- oder Geflügelfleisch sowie Tiefseefisch zu sich nehmen. Olivenöl, Hülsenfrüchte und erneut Fisch sind empfehlenswerte Quellen für gesunde Fettsäuren, denn Fett ist nicht gleich Fett. Unser Körper benötigt Fett für viele Abläufe in unserem Körper, allerdings in der richtigen Menge und aus der richtigen Quelle. Weißmehlprodukte sollten nach Möglichkeit durch Vollkornprodukte ersetzt werden. Diese sind im Gegensatz zum Volksglauben keineswegs weniger schmackhaft enthalten aber deutlich weniger Zucker.
Sofern Sie diese Tipps beherzigen und mit sportlicher Aktivität kombinieren sind Sie auf dem richtigen Weg! Ist das geschafft, verzeiht unser Körper uns auch gelegentliche „Fehltritte“ wie Pizza, Pommes und Co. Viele Sportler bauen einen Tag pro Woche mit einem ungesunden Mahl ein und bezeichnen diesen als „Cheatday“ – vielleicht können auch Sie sich daran orientieren.

Faktor 3: Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel können wie der Name sagt eine Gewichtsabnahme ergänzen, aber nicht als alleiniger Faktor wirken. Ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung werden von keiner Pille oder Pulver der Welt kompensiert. Haben Sie die ersten beiden Faktoren im Griff, so können Supplements aber die zusätzlichen und letzten Prozente aus dem Körper holen. Als Faustregel sagt man, dass man zusätzlich 10 % mit Supplements herausholen kann, sofern die anderen Faktoren optimiert worden sind. Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Raspberry Ketone Pure können helfen die Fettverbrennung und den Stoffwechsel anzukurbeln. Achten Sie immer darauf, dass es sich um natürliche, pflanzliche Mittel handelt. Superfoods sind dabei die richtige und sichere Wahl. Chemiekeulen helfen dem Körper nicht, sondern belasten Ihn nur zusätzlich. Die Antwort auf die Ausgangsfrage lautet somit: ja, Nahrungsergänzungsmittel können helfen, allerdings muss die Basis aus Sport und einer ausgewogenen Ernährung geschaffen worden sein.