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Tipps, um einen gesunden Baby-Schlaf zu fördern

Viele frischgebackenen Eltern kennen die Schwierigkeiten ihres Babys beim Durchschlafen. / Bild: Fotolia
Tipps, um einen gesunden Baby-Schlaf zu fördern

Nichts geht wohl über eine durchgeschlafene Nacht ohne Störungen –die Realität sieht jedoch manchmal leider ganz anders aus. Fast alle frischgebackenen Eltern kennen das Problem von Schlafmangel und permanenter Tagesmüdigkeit durch unerholsame Nächte. Auch wenn die Situation hoffnunglos erscheinen mag, sollte man sich dadurch nicht entmutigen lassen: Denn es gibt einige Tipps und Tricks, gesunde Schlafgewohnheiten des Babys zu fördern und morgens selbst wieder erholt aufzuwachen.

Sanft einmummen

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Kuscheln als Credo: Etwa bis zum fünften Monat leiden viele Babys unter einem Schreckreflex, welcher durch das Gefühl zu fallen ausgelöst wird. Dadurch kommt es häufig zu ruckartigen Bewegungen der Kleinen, wodurch sie selbst aufwachen. Sein Baby sanft und kuschelig mit einem nicht zu eng anliegenden Schlafsack oder einer Stoffwindel zu umgeben, kann dabei helfen, dass es sich geborgener fühlt und besser durchschläft.

Füttern vor dem Schlafengehen

Auch Erwachsene schlafen nicht gut, wenn sie hungrig sind und das Gleiche gilt auch für die Kleinen. Mit dem Stillen oder Fläschchen direkt vor der Nachtruhe lässt sich ein erholsamerer und längerer Schlaf des Babys erwarten. Manche nutzen diesen Tipp sogar bis zum 4 Monat sehr erfolgreich.

„Weißes Rauschen“

Weißes Rauschen lässt sich zum Beispiel durch einen Rauschgenerator oder Ventilator erzeugen und kann dabei helfen, laute Umgebungsgeräusche etwas zu vermindern. Vorsicht: Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Ventilator das Baby nicht anbläst! Besser noch ist es jedoch, etwa laute Akustik der Nachbarn durch Mitteilen zu reduzieren.

Rhythmus und Struktur

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Auch Babys schätzen einen geregelten Tages- und Nachtablauf: Routine und Struktur verleihen auch ihnen ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Bestimmte Routinen vor dem Schlafengehen und vor dem Nickerchen können dabei helfen, vertraute Rituale zu kreieren. Vor dem Nickerchen kann es das Schließen der Vorhänge, extra viele Kuscheleinheiten oder ein wenig Gesang sein – hier hilft, was beiden angenehm erscheint. Das Ritual kann etwas ausgedehnter sein, um für eine erholsame Nacht zu sorgen. Etwa ein Bad, eine Babymassage, das Vorlesen einer Geschichte, das Anbieten einer Fütterung oder auch die wiederholten Rituale vor dem Nickerchen können hier hilfreich sein. All dies hilft dem Baby bei konsequenter Durchführung beim Erlernen und Einhalten eines gesunden Schlaf-/Wach-Rhythmus.

Babyschlaf verstehen

Grundsätzlich kann es von Vorteil sein, die Nickerchen während des Tages zu begrenzen, um ausreichende Fütterungszeiten einzuhalten. Denn hier gilt die einfache Schlussfolgerung: Wird untertags mehr Nahrung angeboten, muss diese nicht so häufig nachts vom Baby eingefordert werden. Doch die Begrenzungen der Nickerchen sollten im gesunden Mittelmaß bleiben. Es klingt paradox, doch das Baby untertags wachzuhalten, damit es dafür nachts durchschläft, ist ein Trugschluss. Dies führt zu einer Überstimulation des Babys, wodurch Probleme beim Einschlafen vorprogrammiert sein können. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein übermüdetes Baby eher kürzer und nicht länger durchschlafen wird. Für ein zufriedenes Baby sollten untertags also ausreichend Nickerchen UND ausreichend Fütterungen eingehalten werden, um das Baby nicht zu übermüden und für die Nacht gut zu sättigen.

Nichts überstürzen

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Babys sollte man grundsätzlich auf keinen Fall nachts schreien oder weinen lassen. Doch es sollte auch bedacht werden, nicht zu schnell zum Baby zu stürzen, wenn es einfach nur für ein paar wenige Momente raschelt, plappert oder kurz weint. Denn manchmal wacht es auf, um gleich wieder von selbst einzuschlafen. Dem Baby sollte also ausreichend Zeit gegeben werden, sich in seiner Umgebung vertraut zu fühlen. Zu lernen, selbstständig einzuschlafen, ist für ein Baby von großer Bedeutung, denn es bildet die Basis für autonome Schlafgewohnheiten.

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