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Video: Extreme Babymassage schockt das Internet 

Video: Extreme Babymassage schockt das Internet 
Catharina Kaiser

Kürzlich tauchte ein Video von einer vermeintlichen „Babymassage“ auf, welche im Netz – um es gelinde auszudrücken – für absolute Furore sorgte. Darin ist die 35-jährige „Masseurin“ Larissa Orynbasarovna aus Kasachstan zu sehen, die ein Baby mit ihrer „heilenden“ Massagtechnik regelrecht zu quälen scheint. Orynbasarovna ist allerdings der festen Überzeugung, ihre unkonventionelle Massagemethode könne Kinder mit Behinderungen heilen. Dass die Babies dabei an Beinen und Armen durch die Gegend geschleudert werden und nur am Genick baumeln ist ihrer Ansicht nach völlig „normal“. Trotz der schockierenden Technik, ist diese Form der Babymassage in Kasachstan angeblich ziemlich populär, was bei vielen Experten für Schrecken sorgt.

Extreme Babymassage

Im Videoclip präsentiert Orynbasarowna einen Auszug ihrer ganz persönlichen „Babymassage“ bei der sie einen Jungen kopfüber an den Knöcheln baumeln lässt, anschließend an den Armen umdreht und ihn anschließend an den Handgelenken packt und von einer Seite zur anderen schwingt. Das ist jedoch nur der Anfang. Etwas später hält sie den Jungen nur noch am Kopf fest und lässt seinen Körper rotieren. Auf diversen Social Media Plattformen löste dieses Video bereits eine regelrechte Schockwelle aus und die unkonventionelle Babymassage wurde flächendeckend als „Folter“ bezeichnet. „So darf ein Baby keinesfalls behandelt werden! Die Knochen sind noch im Wachstum und sind immer noch wahnsinnig zerbrechlich“, schrieb eine Userin. Laut Angaben des National Childbirth Trust (NCT) können Babymassagen zwar durchaus angewendet werden, um eine tiefe Bindung zum Baby herzustellen und es zu beruhigen – die Methode ist allerdings eine völlig andere! Korrekterweise sollte eine kleine Menge Öl verwendet werden und das Baby sanft gestreichelt werden. Außerdem ist es wichtig, dass das Kind in einer bequemen Position liegt und ausreichend geschützt ist – Mit der Babymassage aus dem Video hat das also nichts zu tun.