Familie

Vierbeiniger Freund – 5 ausgesprochen familienfreundliche Hunderassen

Ein Hund steht bei vielen Kindern auf der Wunschliste ganz oben - doch welche Rasse eignet sich als Familienhund ? /Bild: Fotolia
Vierbeiniger Freund – 5 ausgesprochen familienfreundliche Hunderassen
Tanja Judmann

Ein Hund steht bei vielen Kindern auf der Wunschliste ganz oben, wenn es darum geht, nach einem tierischen Familienzuwachs zu suchen. Eine Umfrage ergab jüngst, dass die Vierbeiner zu den beliebtesten Haustieren in Österreich zählen. Die Auswahl an unterschiedlichen Rassen ist unendlich groß, dazu kommen noch die Promenadenmischungen, welche häufig im Tierheim zu finden sind. Wir zeigen, was ein familienfreundlicher Hund mitbringen muss, und welche Rassen besonders geeignet sind.

Besonders wichtig ist, dass Bello kein aggressives Verhalten zeigt. Vor allem kleine Kinder gehen oftmals noch etwas ruppig mit dem Tier um – wenn auch unbeabsichtigt. Davon sollte sich ein Hund nicht beeindrucken oder gleich in Rage bringen lassen. Ein nachsichtiges Tier macht sich durch Knurren bemerkbar, wenn es ihm zu viel wird. Dann sollten die Kleinen auch lernen, sich zurückzuziehen und die Fellschnauze in Ruhe zu lassen.

Mit dem geeigneten Vierbeiner kann unterstützend zur Erziehung der Kinder beitragen. Beim Umgang mit dem Tier kann Sozialverhalten geübt und Verantwortung gelernt werden. Zudem ist ein Hund für viele Kinder ein treuer Freund, der immer zuhört und bei Kummer Trost spenden kann.

1. RETRIEVER

Egal ob Golden Retriever oder Labrador Retriever – diese Rassen erfreuen sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit bei Familien. Sie gelten als ausgesprochen gutmütig und geduldig und lassen sich auch dann noch nicht aus der Ruhe bringen, wenn eine ganze Kinderschar um sie herumtobt oder sie auch mal am Schwanz gezogen werden. Das sind die wichtigsten körperlichen Merkmale der Retriever:

  • Mittelgroß, bis zu 60 Zentimeter hoch, 25-35 Kilogramm schwer
  • Freundliches Gesicht, Golden Retriever haben einen etwas schmaleren Kopf wie die Labrador Retriever
  • Golden Retriever: mittellanges glattes oder welliges Deckhaar von cremefarbener bis dunkelgoldener Farbe
  • Labrador Retriever: kurzes dichtes und hartes Fell in Gelb, Braun oder Schwarz

Die Hunde kommen ursprünglich aus Großbritannien, wobei beim Labrador Retriever noch die Vorfahren aus Neufundland eine Rolle spielen. Er ist vor allem in den USA und in seinem Herkunftsland die am meisten verbreitete Rasse. Die umgänglichen Tiere fühlen sich in der Gesellschaft von Menschen grundsätzlich wohl und passen sich durch ihr ausgeglichenes und aufgeschlossenes Wesen gut in die Gemeinschaft einer Familie ein.

Sie sind sehr aufmerksam, aktiv, unerschrocken und bewegungsfreudig. Beim Spielen mit den Kindern und immer neuen Reizen hat er Freude. Den Retrievern wird ein gewisser Hang zu Gefallen und ein Wille zum Gehorsam nachgesagt. Deshalb gelten die Hunde als gut zu führen, auch von kleineren Kindern, die dem Tier körperlich noch nicht viel Kraft entgegensetzen können.

Einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb sucht man bei dieser Rasse allerdings vergeblich. Die Retriever besitzen eher den Drang zur Jagd. Deshalb ist auch bei aller Freundlichkeit und Gutmütigkeit eine konsequente Ausbildung von Beginn an notwendig.