Gesundheit

Vitamin C – nicht nur für das Immunsystem von Bedeutung

Das Vitamin übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben im Körper/ Bild: Fotolia
Vitamin C – nicht nur für das Immunsystem von Bedeutung

Kaum ein anderes Vitamin wird so sehr mit der Erhaltung eines gesunden Immunsystems assoziiert wie Vitamin C: Vor allem in der kalten Jahreszeit hat seine Einnahme Hochsaison. Dem Vitamin, chemisch auch Ascorbinsäure genannt, kommt vor allem im Kampf gegen Viren und Bakterien eine bedeutende Rolle zu. Im Rahmen der Immunabwehr stimuliert das antioxidative Vitamin unter anderem die Vermehrung von T-Lymphozyten und schützt die Zellen vor oxidativen Schäden freier Radikale. Doch es leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Abwehrkraft, sondern übernimmt auch zahlreiche weitere wichtige Aufgaben im Körper.

Universelle Funktionen

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Eisenaufnahme: Vitamin C ist essentiell für die normale Aufnahme von Eisen, welches wiederum wichtig für den Sauerstoffstransport im Blut sowie die normale Funktionen von Enzymen und Prozesse im Stoffwechsel ist. Besonders ist Vitamin C in Bezug auf die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen, welches in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, von Bedeutung.

Haut: Auch für die Gesundheit der Haut ist eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr unverzichtbar. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur normalen Kollagensynthese sowie zur Gesundheit von Knochen, Knorpeln, Zähnen und Zahnfleisch. Ebenso werden dem Vitamin wundheilende und antientzündliche Eigenschaften zugeschrieben, wodurch sich seine Einnahme besonders bei Akne empfiehlt.

Zellschutz: Mit seiner antioxidativen Wirkung ist Vitamin C nicht nur im Rahmen von Erkältungen und anderen Infektionnskrankheiten, sondern auch besonders in der Krebsprävention von Bedeutung. Besonders wichtig ist eine erhöhte Vitamin C-Zufuhr auch für RaucherInnen, Menschen mit Diabetes, bei Einnahme der Pille und für SportlerInnen.

Hormon- und Nervensystem: Nicht unwesentlich ist eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr ebenso für die normale Synthese von Hormonen und Neurotransmittern.

Obst und Gemüse als Basisquellen

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Vitamin C kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und sollte somit täglich über die Nahrung zugeführt werden. Besonders reich an Vitamin C sind Obstsorten wie Erbeeren, Zitrusfrüchte, Äpfel und Kiwi oder auch Gemüsesorten wie Paprika und Brokkoli. Bei ausgeprägten Mangelzuständen kann es sinnvoll sein, das Vitamin zusätzlich durch ein Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. Da Vitamin C wasserlöslich ist, kann es dabei nicht zu einer Überdosierung kommen: Eine “Überdosis” wird vom Körper wieder auf natürlichem Weg ausgeschieden.