Gesundheit

Wanderlust? Wie man sich während einem Flug fit hält

Um auch während und nach einem Flug gesund und fit zu bleiben, kann man mit ein paar einfachen Tricks etwas für das Wohlbefinden in den Lüften tun. / Bild: Fotolia
Wanderlust? Wie man sich während einem Flug fit hält

Reisen ist vor allem für die Generationen Y und Z ein integrativer Lebensbestandteil. Für viele lautet das Credo: So weit wie möglich und so häufig wie möglich, denn man lebt schließlich nur einmal. In aller Vorfreude auf den nächsten Trip in die Ferne sollte jedoch auch nicht auf die eigene Gesundheit an Bord eines Flugzeugs vergessen werden, da diese unter den speziellen Flugbedingungen häufig sehr leiden kann: In der Kabine herrschen teils schwierige Bedingungen – wie etwa ein verringerter Sauerstoffgehalt und trockene Luft – für den menschlichen Organismus vor.  Mit ein paar einfachen Tricks nach Coeli Carr kann der Flug dennoch vital und ohne gesundheitliche Nachwirkungen überstanden werden:

Ausreichend Flüssigkeit zuführen

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Halskratzen schon an den ersten Urlaubstagen nach dem Flug? An Bord herrscht eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von unter 25%, die verglichen mit jener eines normalen Innenraums relativ gering ist. Bedingt wird diese vor allem durch die Klimaanlagen an Bord, welche Viren und Bakterien durch die Luft schleudern. Umso wichtiger ist es, die Schleimhäute mit ausreichend Flüssigkeit in Form von Trinken zu versorgen, um das Immunsystem aufrecht zu erhalten und sich vor Infektionen zu schützen. Hier empfehlen sich am besten kohlensäurefreie Getränke wie Wasser oder ungesüßte Tees. Auch auf die normale Feuchtigkeitsbalance von Lippen und Haut sollte dabei nicht vergessen werden – am besten schon vor dem Flug mit feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen und diese an Bord immer wieder verwenden.

Bewegen – am und vom Sitzplatz weg

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Ein weiteres Risiko stellen vor allem während Langstreckenflügen Thrombosen, Venenprobleme, Wadenkrämpfe und Blutgerinnsel dar, vor allem bedingt durch langes Sitzen, den niedrigen Druck in der Kabine sowie zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Abhilfe schaffen kann  man einfach, indem man immer wieder die Wadenmuskeln anspannt, mit den Füßen auf und ab wippt, die Beine so gut es geht zwischendurch hochlagert und immer wieder einmal ein wenig umherwandert.

Auf leichte Kost achten

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Nicht nur durch die Nervosität gerät unser Verdauungssystem während dem Flug leicht aus der Balance. Manchmal lässt sich auch nicht genau unterscheiden, ob die flugbedingte Übelkeit und Schwindelgefühle nun eher von der Flugangst oder den Höhenbedingungen, Luftlöchern und der fehlenden 100%-igen Schwindelfreiheit herrühren. In jedem Fall sollte in den Lüften auf eine leichte und bekömmliche Ernährung geachtet werden, die nicht blähend oder gar abführend wirkt. Sensible Menschen verzichten in diesem Rahmen am besten auf Hülsenfrüchte, frischen Knoblauch und Zwiebel sowie fettige Speisen. Tipp: Auch ein geringer Blutzuckerspiegel sollte vermieden werden – kleine, kohlehydratreiche Snacks beugen nicht nur Stimmungstiefs vor, sondern schützen auch vor Schwächegefühlen an Bord.

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