Erziehung

Was jeder über Stay-at-Home Moms wissen sollte

Kindererziehung ist nicht das Einzige, worum sich Hausfrauen und Mütter kümmern müssen! /Bild: fotolia
Was jeder über Stay-at-Home Moms wissen sollte
Melanie Payerl

Stay – at-Home Moms sind Mütter, die nach der Karenzzeit zuhause bleiben, um sich vor allem der Kindererziehung zu widmen. Meist sind jene Mütter, wenn sie nicht gerade von zu Hause aus arbeiten, finanziell von ihren Partnern abhängig. Laut dem amerikanischen Nachrichtenmagazin TIME entwickelte sich der Begriff in den 1990er Jahren, als immer mehr Frauen trotz ihrer Familie begannen, arbeiten zu gehen. Oftmals haben Männer sowie Frauen falsche Vorstellungen von Müttern, die sich um die Kindererziehung und den Haushalt kümmern. Keinesfalls sind Hausfrauen jedoch faul, denn den Haushalt zu schmeißen, das Familienleben zu organisieren und nebenbei die Kinder zu erziehen ist keinesfalls ein leichter Job.

Was bedeutet eine Stay-at-Home-Mom zu sein?

Kochen

Das Aufgabengebiet von Hausfrauen und Müttern ist sehr breit gefächert. Im Vordergrund steht jedoch für Mütter immer die Familie. Morgens die Kinder in den Kindergarten oder die Schule bringen und mittags wieder abholen. Kochen, Waschen, Putzen zählt oftmals zu den täglichen Aufgaben von Hausfrauen. Nebenbei liegt es meist an den Hausfrauen den Terminplan für die gesamte Familie im Kopf zu haben, sowie die Koordination von Arztterminen für alle Familienmitglieder.

Studienergebnisse erläutern Vorteile für Kinder

Mamaleben

Eine Studie ergab, dass nicht nur kleine Kinder davon profitieren, wenn ein Elternteil Vollzeit zuhause ist. Bei dieser Studie wurde die Bildungsleistung von 68.000 Kindern gemessen. Jene Kinder, die eine Hausfrau oder einen Hausmann zur Mutter oder zum Vater haben, sind oftmals besser in der Schule. Im Alter von sechs bis sieben Jahren ziehen Kinder den größten pädagogischen Effekt daraus, wenn ein Elternteil zuhause ist. Wenn Kinder zuhause ein warmes Essen und Betreuung beim Lernen erhalten, kann das in jedem Fall als Vorteil gesehen werden. Andere Studien zeigen, dass es für Kinder besser ist, wenn sie während ihrer ersten Jahre intensiv von einem Elternteil betreut werden und nicht in eine ganztägige Kinderbetreuung gesteckt werden. Die Studien des National Institute of Child Health und Human Development und des Institute of Child Development der University of Minnesota haben gezeigt, dass Kinder, die einen Großteil ihres Tages in der Kinderbetreuung verbringen, im Vergleich zu denen, die zu Hause geblieben waren, mehr Aggressionen hatten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Hausfrauen ihre Kinder den ganzen Tag zuhause einsperren müssen. Man kann auch als Hausfrau und Mutter seine Kinder für einige Stunden täglich in einer Kinderbetreuungsstätte unterbringen, daran ist nichts verwerflich. Denn auf diese Weise lernen die Kinder mit anderen Kindern zu spielen und diesen Entwicklungsschritt können Kinder nur mit Gleichaltrigen erlernen.