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Was tun, wenn der Respekt in der Arbeit fehlt?

Wer Respekt fordert, muss mit gutem Beispiel vorangehen. /Bild: Fotolia
Was tun, wenn der Respekt in der Arbeit fehlt?
Melanie Payerl

Nur wenige Dinge sind am Arbeitsplatz frustrierender, als sich von den Kollegen nicht respektiert zu fühlen. Viele denken, dass sie sich nur genug anstrengen müssen, um Respekt von den Kollegen zu bekommen. Das Gefühl am Arbeitsplatz nicht akzeptiert zu werden, ist eine sehr harte Realität. Doch meist hat Respektlosigkeit mit Eifersucht und Unsicherheiten der anderen Kollegen zu tun. Mit folgenden Tipps schafft es jeder, mit dieser schwierigen Situation umzugehen!

1. Mit gutem Beispiel vorangehen

Frau

Wer selbst im Job Respekt und Wertschätzung erfahren möchte, sollte immer mit gutem Beispiel vorangehen. Andere Kollegen zu respektieren ist das A und O. Wer über andere Kollegen hintere deren Rücken lästert, darf sich nicht wundern, wenn es anschließend Probleme gibt. Wer Probleme mit Kollegen hat, sollte diese offen ansprechen und versuchen, sie zu lösen. Das kann auch mithilfe von Peer Mediation gut gelingen.

2. Die Situation objektiv bewerten

Respekt

Erst einmal tief Luft holen und ruhig bleiben, kann dabei helfen, den ersten Frust zu verarbeiten. Wenn die Kollegen die Arbeit nicht wertschätzen und kritisieren, gilt es in erster Linie Ruhe zu bewahren. Im besten Fall sollten persönliche Gefühle von der aktuellen Situation getrennt werden. Wer seine Emotionen am Arbeitsplatz nicht unter Kontrolle hat, macht sich zu einer leichten Zielscheibe der Kollegen.

3. Rat suchen

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Wer Probleme am Arbeitsplatz hat, sollte diese keinesfalls über längere Sicht in sich hineinfressen. In jedem Fall empfiehlt sich einen vertrauenswürdigen Kollegen oder einen Freund Einblick in die Situation zu gewähren. Oftmals haben außenstehende Personen einen anderen Blick auf die Situation und können hilfreiche Ratschläge geben.

4. Nicht auf die (Körper)sprache vergessen

Koerpersprache

Wer von seinen Kollegen akzeptiert und respektiert werden möchte, sollte auf seine Körpersprache, sein Äußeres und seine Sprechweise achten. Lückenfüller wie „eehm“, „vielleicht“ und „äähs“ gilt es in Gesprächen zu vermeiden, denn diese können beim Gegenüber schnelle einen unsicheren Eindruck erwecken. Ein guter Stand, ein gepflegtes Äußeres sowie direkter Blickkontakt kommen beim Gegenüber immer gut an und sorgen für einen seriösen Eindruck. Wer beispielsweise Probleme beim Präsentieren hat und dafür von seinen Kollegen gehänselt wird, kann sich Tipps von Experten holen.

5. Gespräch mit dem Vorgesetzten

Respekt

Wenn alle anderen Versuche bereits ins Leere gelaufen sind, ist es vermutlich an der Zeit, mit dem Vorgesetzten über die Situation zu sprechen. Wichtig ist in diesem Fall die Vorbereitung auf das persönliche Gespräch mit dem Chef. In der Regel kann der Vorgesetzte die Kollegen besänftigen. Sollte aber auch das Gespräch mit dem Chef keine Verbesserung bringen, ist ein Jobwechsel vielleicht die beste Lösung.