Weg mit dem Liebeskummer in 4 Schritten

Liebeskummer ist auch nach der Pubertät noch ein Problem. Diese Tipps helfen dabei, die Trauer zu bekämpfen ! /Bild: Fotolia
Weg mit dem Liebeskummer in 4 Schritten
Alessa Hachmeister

Manchmal will es mit der Liebe einfach nicht klappen. Der Angebetete oder die Traumfrau erwidern die eigenen Gefühle nicht oder eine bestehende Beziehung geht zu Bruch. Oft verfallen wir dann in schlechte Stimmung und verlassen das Haus nur im Notfall oder um in die Arbeit zu gehen. Den Rest der Zeit wird den schönen Momenten oder dem, was sein hätte können, nachgetrauert. Zu Liebeskummer kommt es natürlich nicht nur bei pubertären Liebeleien, sondern auch im Erwachsenenalter. Mit ein paar Tricks kann man den Kummer schnell vertreiben:

1. Anderen anvertrauen

Nichts ist schlimmer, als Probleme und Trauer alleine zu bewältigen. Nach einer Trennung sind viele traurig und fühlen sich allein gelassen. In dieser Situation hilft es, sich einer nahestehenden Person anzuvertrauen. Viele wollen sich aber nicht aufdrängen oder sich eingestehen, dass es ihnen nicht gut geht. Lieber wird sich alleine zuhause verkrochen, anstatt sich Hilfe bei Vertrauenspersonen zu suchen. Wer über seine Gefühle redet und sich Freunden oder Familienmitgliedern mitteilt, kann zumindest seine Emotionen verbalisieren und eventuell einen guten Rat einholen.

2. Kein Facebook-Stalking

Soziale Medien: Fluch und Segen zugleich! Sie halten uns immer auf dem Laufenden und informieren über das Leben von Freunden und Bekannten. Ebenfalls leicht im Netz auszuspionieren: Der ehemalige Partner. Mit ein paar Klicks können der Beziehungsstatus und aktuelle Fotos abgerufen werden. Sehr verlockend und oft auch frustrierend! Jim Pfaus, ein Psychologe aus Concordia, vergleicht das „Ausspionieren“ des Ex-Freundes oder der Ex-Freundin mit einer Sucht nach Alkohol, Nikotin oder sogar Drogen. Es fällt vielen sehr schwer, die Finger davon zu lassen. Daher sollten unmittelbar nach einer Trennung Soziale Netzwerke gemieden werden und wenn möglich, die Benachrichtigungsfunktion über Aktivitäten des Ex-Partners ausgestellt werden. Denn wer will schon ständig an die zerbrochene Beziehung erinnert werden?

3. Sich selbst verwöhnen

Nach einer Trennung fühlen sich Betroffene meist energielos und sind von Selbstzweifel geplagt. Sport ist in dieser Situation ein wahrer Glücklichmacher: Schließlich kann man beim Sporteln gut Frust abbauen und sich dabei noch etwas gutes tun. Ein weiterer positiver Nebeneffekt einer schweißtreibenden Trainingseinheit? Man fühlt sich viel attraktiver und begehrenswerter als davor! Wer regelmäßig Sport treibt, schüttet außerdem Endorphine aus – das hebt die Stimmung. Egal, ob Joggen, Fitnessstudio oder ein Tanzkurs: Bewegung hilft. Gönnen Sie sich außerdem einmal etwas nur für sich! Egal, ob eine Maniküre oder ein Friseurbesuch für die Damen oder ein entspannter Fußballabend für die Herren – erlaubt ist, was glücklich macht.

4. Raus in die Natur

Natur

Fällt Ihnen die Decke auf den Kopf? Gehen Sie raus und genießen Sie die Natur. Der Wissenschaftler Greg Bratman konnte durch seine Studien beweisen, dass sich Menschen besser fühlen, wenn sie sich draußen aufhalten und die Natur genießen. Weit weg vom Stadtlärm, den Autos und der Hektik kommt man zur Ruhe, so der Experte. In einem Versuch schickte er 60 Probanden nach draußen, um einem Spaziergang zu machen. Die Hälfte ging in einen ruhigen Park mit Pflanzen und ohne Lärm und Verkehr. Die anderen 30 Freiwilligen spazierten an einer Straße entlang. Die Personen, die in dem naturbelassenen Umfeld waren, fühlten sich besser und erlebten insgesamt eine erholsame Zeit.