Diät

Weg mit dem Winterspeck ? Experten warnen vor Neujahrsdiät

Weg mit dem Winterspeck ? Experten warnen vor Neujahrsdiät
Catharina Kaiser

Nach den Weihnachtsfeiertagen und den dazugehörigen deftigen Mahlzeiten steht bei vielen Menschen zu Beginn des Jahres vor allem ein Ziel ganz weit oben: Abnehmen! Ja, die lästigen Kilos, die man sich über Weihnachten angefuttert hat, sowie die Kekse und Weihnachtsbraten, die sich so nett an der Hüfte angelegt haben sollen verschwinden. Am besten sofort und auf Nimmerwiedersehen. Viele Menschen greifen dafür aber zu ziemlich drastischen Mitteln, die oftmals mehr Schaden anrichten als sie helfen. Ernährungswissenschaftler warnen daher vor den möglichen Gefahren, die Neujahrsdiäten mit sich bringen. Sich für eine gesündere Lebensweise zu entscheiden ist natürlich nicht verkehrt – im Gegenteil, es ist sogar eine durchaus wünschenswerte Sache. Mit „Quick-Fix-Diäten“ und anderen Zaubereien hat das allerdings nicht wirklich etwas zu tun. Denn die möglichen, bis sicher eintretenden, Risiken von Trend-Diäten oder Diät-Produkten, werden von vielen Menschen auf die leichte Schulter genommen. „Sich auf eine dieser Diäten zu verlassen, ohne sich der möglichen Nebenwirkungen bewusst zu sein, könnte aber zu eine Reihe gesundheitlicher Probleme führen“, erklärt Ernährungsexpertin Lily Soutter.

1. Tees für einen flachen Bauch

Tees, die das Abnehmen erleichtern sollen und zeitgleich entgiftend wirken sind inzwischen extrem populär geworden. Dafür sind nicht zu letzt die vielen Stars verantwortlich, die diese Tees in sozialen Medien anpreisen. „Derartige Marken beinhalten eine breite Palette verschiedener Kräutertees, die den Stoffwechsel ankurbeln, den Verdauungstrakt reinigen und Blähungen reduzieren sollen“, so Soutter. Über die „positive“ Wirkung gibt es jedoch keine schlüssigen Belege. Allerdings verbindet diese Tees ein Inhaltsstoff namens Senna, der sozusagen als Abführmittel wirkt. Dieser Stoff kann die Magenschleimhaut reizen und dadurch Krämpfe oder Durchfall verursachen. Besonders für Menschen mit Reizdarmsyndrom ist der Konsum von Senna somit alles andere als empfehlenswert.