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Wertvolle Tipps für perfekte DIY-Baby-Fotos

Babyfotos zu schießen gehört zu den einfacheren Disziplinen der Fotografie - so könnte man zumindest meinen ! /Bild: Flickr A Baby In A Basket Kyle Adams CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Wertvolle Tipps für perfekte DIY-Baby-Fotos
Tanja Judmann

Babyfotos zu schießen gehört zu den einfacheren Disziplinen der Fotografie – so könnte man zumindest meinen: Das Motiv ist ohnehin süß und ein natürliches Lachen einzufangen ist dank der frühkindlichen Unbeschwertheit auch ein Leichtes. Doch wer einen höheren Anspruch hat, als nur Schnappschüsse mit dem Handy zu erstellen – vielleicht sogar Karten für Freunde und Verwandte selbst gestalten möchte und dafür keinen teuren Fotografen engagieren möchte -, der ist mit vielen Fragen und Herausforderungen konfrontiert: Welchen Hintergrund wähle ich für das DIY-Fotoshooting? Welcher Bildausschnitt passt am besten? Welche Perspektiven bieten sich an? Unser Ratgeber liefert die Antworten.

Das Set: Liebevolle Hintergründe und süsse Deko-Elemente

Keine Frage: Bei Babyfotos stehen natürlich die Kleinen im Fokus. Doch der Hintergrund sollte nicht vernachlässigt werden: Kuscheldecken, Babyspielzeug und Kissen können entweder einheitlich in Weiß oder in hellen Pastelltönen gehalten werden. Solche eher reduzierte Sets eignen sich hervorragend für Gruß- und Dankeskarten wie man sie bei spezialisierten Anbietern drucken lassen kann. Denn sie ermöglichen ein einheitliches, liebevoll gestaltetes Bild, das den Fokus auf das Baby richtet, nicht ablenkt und doch Raum für Kreativität lässt.

Wer zudem Spielzeug als Deko-Element am Set verwendet, erhöht die Chance auf besonders schöne Fotos – denn Spielzeug weckt die natürliche Neugierde der Kinder. So entstehen ganz spielerisch die süßesten Posen.

Licht und Perspektive: So vermeidet man Schatten

Ein lästiges Übel an Amateursets sind naturgemäß die Schatten. Dieser Blogbeitrag empfiehlt, statt teurer Reflektoren weiße Platten aus dem Baumarkt zu verwenden. Sie reflektieren das Licht für einen Bruchteil der Kosten. Zudem sollte man das Shooting bei Tageslicht durchführen – idealerweise vor einem großen Fenster. Wer sein Baby dann noch von schräg vorne fotografiert, der verhindert, dass der eigene Schatten ins Bild gerät. Wer so vorgeht, kann sich auch den Blitz der Kamera sparen – dieser erzeugt in vielen Fällen nämlich ein sehr unnatürliches Licht.

Darüber hinaus sollte man Babys immer auf Augenhöhe fotografieren und sich nicht einfach in Erwachsenengröße vor das Kind stellen. Denn wer nicht in die Hocke und auf Augenhöhe geht, so erklärt woman.at, „lässt das Baby klein und unbedeutend erscheinen“.

Bildausschnitt: So rückt man Babys gekonnt in den Vordergrund

Auch die richtige Distanz ist wichtig: Je näher man zoomt und an das Baby herantritt, desto geringer ist die Gefahr, das störende Elemente in das Bild hineinragen. Weitwinkelaufnahmen lassen den kleinen Menschen hingegen verloren erscheinen. Die Stimmung des Bildes könnte dann schnell von einer unerwünschten Kühle und Einsamkeit geprägt sein. Wer hingegen hineinzoomt und sich auf Augenhöhe mit dem Baby begibt, schafft Bilder, die man mit Wärme und Nähe assoziiert. Diese Faktoren sind übrigens auch wichtig, damit sich das Baby beim Fotoshooting wohlfühlt und stets Mama oder Papa in seiner Nähe weiß.