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Wie das eigene Körperbild das Sexleben beeinflussen kann

Ein gestörtes Körperbild kann sich negativ die Sexualität auswirken./Bild: Fotolia
Wie das eigene Körperbild das Sexleben beeinflussen kann
Melanie Payerl

Ein gesundes Körperbild wirkt sich positiv auf die psychische Gesundheit aus. Vor allem Frauen haben allerdings häufig ein gestörtes Körperbild, das sich auch auf die eigenen Gefühle im Allgemeinen sowie auch auf das sexuelle Verlangen auswirken kann. Oftmals führt ein gestörtes Körperbild auch zu Essstörungen. Aber auch Männern können unter Gefühlen des körperlichen „Ungenügens“ leiden, bei Männern stört es jedoch oft ihre sexuelle Funktion nicht so sehr wie bei Frauen. Laut einer Studie ist es tatsächlich so, dass neben der Beziehungskrise, das negative Körperbild einen der größten Störfaktoren für den sexuellen Genuss ebenso wie das sexuelle Verlangen darstellt.

Frauen und  Körperbildprobleme

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Frauen leiden in der Regel an zwei Arten von Körperbildproblemen, die sie sexuell beeinflussen. Was sie von sich selbst denken und was Frauen glauben, dass ihr Partner über ihren Körper denkt. Vor allem letzteres ist für Frauen von enormer Wichtigkeit. Frauen kennen das Szenario, dass sie sich manchmal einfach nicht attraktiv fühlen, das führt wiederum zu einem geringeren Selbstwertgefühl und folglich auch zu einer gestörten Libido. Je kritischer Frauen sind, desto mehr Angst haben sie, gesehen und berührt zu werden und desto weniger sind Frauen in der Lage sich fallen zu lassen und den Moment zu genießen oder sich erregen zu lassen. Spezifische Körperbildprobleme wie die Sorge um das Gewicht oder die Sorge dem Partner nicht gefallen zu können, zählen zu den stärksten Indikatoren für Orgasmusprobleme. Wenn eine Frau hingegen denkt, dass ihr Partner sie attraktiv findet, wird ihre Freude am Sex höher sein. Frauen, die sich selbst nicht attraktiv finden und denken, dass auch ihr Partner sie nicht attraktiv findet, haben ein gestörtes Verlangen nach Sexualität und eine gestörte Fähigkeit erregt zu werden.

Wie kann man ein gesundes Körperbild entwickeln?

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Um sexuell wieder auf Kurs zu kommen, ist es wichtig, dass Problem mit dem eigenen Körperbild zu beheben. Oftmals klagen Männer darüber, dass sie sehr frustriert sind, weil sie ihre Partnerin unendlich sexy finden, doch diese denkt nicht dasselbe über ihren Körper. Jede Frau sollte ihrem Partner glauben, dass er sie sexy findet, wenn er das sagt. Negative Selbstgespräche haben weder vor noch nach dem Sex etwas zu suchen. Atemübungen während dem Sex können dabei helfen sich zu entspannen. Während dem Sex sollten negative Gedanken keinen Platz haben, um das zu lernen kann etwa Meditation helfen.