Diät

Wie wirkt gesunde Ernährung auf Entzündungen?

Grünes Gemüse und Zitronen wirken entzündungshemmend auf unseren Körper!/Bild:Fotolia
Wie wirkt gesunde Ernährung auf Entzündungen?
Julia Haberl

Unsere Ernährungsweise kann unseren Körper sowohl positiv, als auch negativ beeinflussen. Um die Beschwerden für unterschiedlichste Erkrankungen zu vermeiden oder einzuschränken werden oft spezielle Ernährungskonzepte für die Patienten zusammengestellt. Auch bei chronischen Entzündungen spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Rheuma und Arthritis sind bekannte Krankheitsbilder, die akute Entzündungsreaktionen im Körper auslösen. Es kommt zu Beschwerden im Bereich der Knochen und Gelenken unseres Körpers. Entzündungen im Körper werden durch Schadstoffe (Toxine, Viren, Bakterien) hervorgerufen. Das Immunsystem wird daher stark gefordert, um solche unerwünschten Eindringlinge abzuwehren. Experten empfehlen eine Ernährung mit einem geringen Anteil an gesundheitsfördernden Stoffen (Zucker, rotes Fleisch, Omega-6-Fettsäuren).

So beeinflusst die gesunde Kost das Krankheitsbild

Generell sollten qualitativ hochwertige Lebensmittel eingekauft und verzehrt werden. Im besten Fall die Gerichte in der Küche selbst schonend zubereiten. Zu qualitativ hochwertigen Lebensmittel zählen: Vollkornprodukte, heimischer Fisch, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte.

Laut einer schwedischen Studie wirken sich diese Produkte positiv auf die Beschwerden bei körperlichen Entzündungen aus. Freie Radikale entstehen durch Entzündungsreaktionen im Körper. Antioxidantien in Obst und Gemüse dienen als Radikalfänger und sind deshalb besonders wichtig in der Ernährung. Hochwertige Öle sind ebenso ein entscheidender Faktor bei Entzündungsreaktionen. Sie werden im Körper zu Entzündungshormonen umgewandelt. Omega-3-Fettsäuren produzieren im Körper einen Stoff, der entzündungshemmend wirkt. Außerdem schützen sie uns vor Infektionen und zahlreichen Zivilisationskrankheiten. Vitamin C ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper verantwortlich und beeinflusst unser Immunsystem positiv. Es dient dem Aufbau von Hormonen und Botenstoffen. Vitamin C-reiche Lebensmittel sind: Kresse, Brokkoli, Zitrusfrüchte, Johannisbeeren und Hagebutten. Je nach Saison sollte man versuchen, solche Produkte im Speiseplan zu kombinieren.

Aktiv werden!

Nun gilt es selbst aktiv zu werden, um die Beschwerden von chronischen Erkrankungen einzudämmen oder die Entstehung solcher zu verhindern. 5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag sind Pflicht! Es kann roh oder gekocht verzehrt werden und 1 Portion entspricht in etwa einer Handfläche. Unbehandelte Zitronen mit ihrer Schale gelten als Wundermittel bei Erkrankungen wie Krebs, chronischen Erkrankungen und Alzheimer! Wir sollten unseren Fleischkonsum auf 2 Mal pro Woche beschränken. Beim Kauf auf hochwertige regionale Produkte achten. Ein Esslöffel Leinsamenöl deckt den täglichen Bedarf an Omega-3-FS. Lauchgewächse wie Zwiebel und Knoblauch wirken gegen Entzündungen und waren früher bewährt Mittel in der Heilkunde. Wir ernähren uns großteils von weizenhaltigen Produkten. Als Alternative kann hin und wieder auf Vollkornprodukte zurückgegriffen werden. Ein Magnesiummangel fördert Entzündungsreaktionen, deshalb sollten wir unseren Bedarf unbedingt decken. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und grünes Gemüse sind hervorragende Mineralstofflieferanten.